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 Kompressions-Therapie




Die Kompresionstherapie ist eine der

 

elementaren Bausteine bei der Behandlung von

 

Venenleiden und Ödemerkrankungen.

 

Auch in der Narbentherapie trägt die Versorgung

 

mit Kompressionsgestricken zu sehr guten

 

Behandlungsfolgen bei.

Verbesserter Lymph- und Blutabfluss

In der Venentherapie (Phlebologie) werden hauptsächlich rundgestrickte Qualitäten eingesetzt. Das kompressive Gestrick erzeugt Druck auf die

Venen. Dadurch verkleinert sich der Durchmesser und die venenklappen schließen wieder. Das Blut fließt besser aus dem Bein ab und

schmerzhafte Schwellungen oder Stauungen gehen zurück. 

 Kompressionsstrümpfe mit Naht sind in der Lymphologie meist unverzichtbar. Die flachgestrickten Strümpfe werden Masche für Masche exakt

der Körperform nach gestrickt. Das Gestrick wird mit einer flachen, elastischen Naht zusammen genäht. Das stärkere Gestrick hat zusätzliche

besonderheiten, wie einen lymphabflussfördernden Massageeffekt. Der kräftige Strumpf gibt dem Ödem nicht nach. In Verbindung mit Bewegung

ensteht ein hoher Arbeitsdruck, der die optimale Komprimierung des Gewebes ermöglicht. 

 

Hilfe bei Verbrennungen 

Tiefgradige Verbrennungen und Verbrühungen und die damit oft verbundenen Hauttransplantationen gehen mit Narbenbildung einher. Um die

Enstehung wuchender Narben zu vermeiden, ist eine von außen wirkende Kompression notwendig, sobald die Wunde abgeheilt ist. Dadurch

heilt das Narbengewebe schneller ab und die Narbendicke verringert sich. Auch bereits länger bestehende Narben können durch eine

nachträgliche Kompressionsbehandlung günstig beeinflusst werden. 

Übrigens:

Schon lange vorbei sind die Zeiten der altmodischen "Gummistrümpfe". Aktuelle Kompressionsstrümpfe sehen nicht nur schick aus, sie sind auch

viel leichter anzuziehen und durch hochwertige Materialien angenehm zu tragen.

 

Quelle: BAUERFEIND                     lymphnetz bochum